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Eindrücke vom Straßenfest 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Helga Listl-Krause   
Dienstag, den 20. Juli 2010 um 09:26 Uhr
Freitag, 16.07.2010

15.30 Uhr

Es ist heiß. Schon seit Tagen steht direkt neben dem Kircheneingang ein weißes Zelt, das das nahende Straßenfest ankündigt. Einige Jugendliche, Frau Zimmermann, Frau Henning und Herr Chmel hängen Bilder auf. Der Turm ist geöffnet, auch dort wird fleißig gearbeitet. Schirme herausgetragen, sauber gemacht und Vorbereitungen getroffen, den Turm besteigen zu können. Der Stand der Siebenbürger Sachsen „Bettina’s Baumstriezel“ mit Spezialitäten wird aufgebaut.

 

16.00 Uhr

Für diese Uhrzeit sind die Aufbauhelfer bestellt. Es werden Tische geschleppt, Bänke aufgestellt, ein Zelt aufgebaut und alles dekoriert. Die Getränke werden angeliefert und in die Kühlschränke gestellt. Die ersten Kuchen und Quiches werden gebracht. Frau Frowein hat Sorge, ob die vielen Plätze auch besetzt werden. Noch sieht es sehr leer aus.

 

strf2010_0218.00 Uhr

Jetzt ist fast alles fertig und ich gehe heim. Zuerst den Schweiß unter der Dusche entfernen, dann den Kuchen für morgen backen.

 

20.30 Uhr

Ich kehre zurück. Es herrscht ein unbeschwert fröhliches, buntes und lautes Treiben auf Bürger- und Rathausplatz und den Straßen dazwischen. Am Laudatestand angekommen, stelle ich fest, die Plätze sind fast alle besetzt. Die Kuchen- und Quichetheke ist schon dezimiert, das Bier in Flaschen verkauft sich prima. Auch die anderen erfrischenden Getränke finden reichlich Abnehmer. Ich probiere eine Wurst in der Semmel. Sie schmeckt super.

Sogleich treffe ich bekannte Gesichter und schnell ist ein Gespräch im Gange.

 

21.30 Uhr

Ich setzte mich zu den Helfern hinter die Theke und plaudere. Inzwischen ist es dunkel und der Parkplatz der Laudatekirche ist voll mit vielen Menschen. Mir fällt auf, es sind sehr viele junge Menschen darunter. Im Gottesdienst sehe ich sie nicht, aber vielleicht sind sie mal in Laudate konfirmiert worden und kommen gerne wieder, weil es hier so gemütlich ist.

 

22.00 Uhr

Eigentlich wollten wir um diese Zeit schon schließen, damit die Aufräumarbeiten sich nicht bis nach Mitternacht hinziehen, aber wir arbeiten noch ein wenig weiter. Bis Frau Frowein uns energisch daran erinnert, dass wir unsere Kräfte einteilen müssen, denn auch morgen und übermorgen müssen noch einiges geschultert werden.

 

23.30 Uhr

Bis alles in der Kirche verstaut ist, alles abgeräumt und die meisten Gäste gegangen sind dauert es doch noch seine Zeit. Es fängt an leicht zu regnen und ich gehe nach Hause.

 

Samstag, 17.07.2010

 10.30 Uhr

Ich gehe zum Einkaufen an Laudate vorbei. Einige Gläser stehen noch auf den Tischen. Kleine Boten, dass einige Gäste gestern Abend noch lange sitzen geblieben sind.

 

15.40 Uhr

Heute bestreitet der Kindergarten den Laudatestand. Viele Kuchen warten hinter der Theke darauf verspeist zu werden, aber leider fängt es kurz nach Eröffnung an zu regnen und regnet und regnet. Auch wird es richtig kalt, so dass Frau Frowein an die Helfer/-innen Decken austeilt. Die Stimmung ist getrübt und schon weit vor der eigentlichen offiziellen Schließzeit räumen die Helfer auf, so dass um 21.50 alles im Zelt verstaut ist und nur fünf traurige Gestalten sich auf den Bänken zu einem intensiven Gedankenaustausch zusammenfinden.


Sonntag 18.07.2010

 10.00 Uhr

Es ist bedeckt, aber es wird zunehmend wärmer und die Sonne schaut so hie und da mal vorbei.

 

strf2010_0115.00 Uhr

Es scheint die Sonne, aber so warm wie freitags ist es nicht. Am Stand sind schon einige Helfer und etliche Gäste. Es füllt sich zunehmend, obwohl wir eigentlich erst um 16.00 Uhr beginnen wollten. Es wird etwas hektisch. Der Kaffee ist noch nicht fertig, die Kuchen sind noch nicht alle aus der Küche. Aber alle beeilen sich und erfreulicherweise können wir den einsetzenden Ansturm auf unsere Kaffee- und Kuchentheke bewältigen, obwohl noch nicht alle Helfer erschienen sind. Die nächsten drei Stunden vergehen wie im Fluge, so viele Gäste schauen auf einen netten Kaffeeplausch bei uns vorbei.

 

16.00 Uhr

Die Siebenbürger Kindertanzgruppe zeigt uns in Tracht eine sehr gut einstudierte Aufführung, die heftigen Applaus und Zugaberufe hervorruft.

 

18.00 Uhr

Jetzt wird es ruhiger, die Kaffeezeit ist vorbei und es werden mehr Würstchen in der Semmel gewünscht und kältere Getränke verkauft. Allerdings ist es nicht so warm, dass es noch einen richtigen Run auf diese gibt.

 

19.00 Uhr

Langsam fangen wir mit den Aufräumarbeiten an, damit es nicht zu spät wird heute, denn morgen wartet wieder der Alltag.

 

22.00 Uhr

Dank der tatkräftigen Mithilfe aller sind wir fertig und nur noch Kleinigkeiten müssen erledigt werden.

Es war wieder ein sehr schönes heiteres Straßenfest. Der Samstag hat die Einnahmen etwas gedrückt. Ich hätte mir gewünscht, dass noch einige mehr mitgeholfen hätten, so wäre es noch weniger Arbeit für den Einzelnen gewesen.

Trotz der schmerzenden Füße freue ich mich auf nächstes Jahr.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 20. Juli 2010 um 09:47 Uhr
 

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